Monatsarchiv: Februar 2014

gelesen Februar

Diesen Monat endlich mal wieder ein paar Bücher gelesen. Und weil die so simpel gestrickt waren gleich die ganze Reihe durch.
Von Günter Zorn – „Saure Nieren“
– „Mörderische Saiten“
– „Letzte Probe“
Die ersten beiden Teile habe ich leider nicht bekommen, aber so schlimm ist das auch wieder nicht. Die ganze Reihe spielt in Tokyo, was interessant ist, da echte auch mir bekannte Orte beschrieben werden. Ein Hobbydetektiv mischt sich in viele Sachen ein und bekommt dann auch prompt Aerger mit Polizei und Yakuza. Da der Autor selbst Aikido praktiziert, kann der Held im Buch sich damit auch sehr gut verteidigen. Leider ist der Schreibstil etwas langweilig und nicht besonders gut, ich habe es aber wegen der Tokyo und Aikido-Beschreibungen trotzdem genossen. Die Einbände sind auch sehr ansprechend gestaltet.
buch

Als ich danach allerdings
Martin Suters „Ein perfekter Freund“
gelesen habe, kann ich zum Vergleich sagen: das ist wie Fastfood (Zorn) und gutes italienisches Essen (Suter). Suter bekommt von mir, wie immer, fünf Sterne. Top!

Douglas Couplands „Generation X“ habe ich mitgenommen, weil ich darüber schon so viel gehört hatte. War aber ein bischen enttäuscht. Ich habe lange gebraucht mich in den Erzählstil einzufinden und es ist (wohl gewollt) etwas langatmig. ABER sehr lehrreich! Man könnte das Buch auch als eine Art Lexikon benutzen 🙂

Geschützt: Spaziergang

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Ersatzkaffee

In harten Zeiten war man erfinderisch. Als es nicht genug echten Bohnenkaffee gab, hat man ihn einfach verlängert; mit Eicheln und anderen bitteren Dingen wie Zichorien.
Auch heute gibt es noch „verlängerten“ Kaffee. Den kann man billiger verkaufen. Die meisten merken den Unterschied kaum. Man soll es wohl auch nur an der Farbe erkennen, wenn man Milch hinzugibt.

Neulich schenkte mir eine Freundin solch einen reinen Ersatzkaffee. Der wird allerdings als gesunder Kräuterkaffee vermarktet und ist deshalb extra-teuer.

Koffeinfreier Chikoree-Kaffee

kaffee

Nachtrag 1

Wir wollten eigentlich eine tolle Kinderweihnachtsparty machen, damit die Japaner ein bisschen „richtiges“ Weihnachten erleben koennen.
Leider musste ich sehr viel arbeiten und daraus ist nichts geworden. Das einzige, was ich mit deutscher Hilfe (danke, Netti) vorbereitet habe,

waren diese Weihnachtsmuffins

muffins2

muffins1

So…

Hoffe ich komme in nächster Zeit wieder öfter dazu hier etwas zu posten.
Es wird zwar mehr eine Art Photoblog mit leider nicht soo guten Fotos, da nur unterwegs mit meiner Handykamera gemacht.
Allerdings wundere ich mich nach viiiielen Jahren Japan immer noch über so viele Dinge, die möchte ich euch nicht vorenthalten 🙂