gelesen September

Großmama packt aus – Irene Dische Das ist ein autobiographisch angehauchter Roman. Hat mir sehr gut gefallen. Die Frauencharaktere sind wunderbar skurril lustig aber auch unendlich traurig.

Königin der Schwerter – Monika Felten

Hummeldumm – Tommy Jaud Mein erster Jaud! War lustig und macht Lust auf mehr vielleicht trau ich mich jetzt doch mal an „Vollidiot“ ran. Der Titel hatte mich bisher abgeschreckt.

Das Labyrinth der träumenden Bücher – Walter Moers Ich weiss nicht so genau. War das jetzt genial oder total langweilig.

Der Koch – Martin Suter sehr empfehlenswert!

verrückt aber harmlos

„Mostly hamless“ – wie es über die Erdenbewohner im Guide Book fur Anhalter durch die Galaxis ( Terry Pratchett) heisst.
Die Außerirdischen müssen wohl in Japan gelandet sein und von was sie dort sahen auf ganz Erdianien geschlossen haben.

Jedenfalls sind die Japaner nett verrückt. Denn wie lassen sich sonst diese Straßen – und Baustellenabsperrungen erklären?
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Fünf Ringe 五輪 (gorin)

Fünf Ringe so schreibt man Olympische Spiele auf japanisch.

Die Japaner haben sich riesig gefreut, wieder die Spiele ausrichten zu dürfen und haben der Verkündung Hier 5:20 morgens entgegengefiebert.
Auch meine Bekannten waren fast alle sehr patriotisch und haben sich sehr gewünscht, dass die Olympischen Spiele nach Tokyo kommen.
Nur die Westjapaner (z.B.Osaka) waren weniger interessiert.

Die Reden der japanischen Sportler, die sich auf Englisch mühten ( 100x vorher geübt), waren sehr emotional. Beim Sehen moechte man fast vergessen, wie kommerziell verkommen das Event mittlerweile ist. Die Sportler verwiesen vor allem auf die Kinder, für die es ein Ansporn sei fleissig zu sein.
Ministerpräsident Abe stellte Tokyo als eine der sichersten Städte der Welt vor (was auch stimmt) und versicherte auch Fukushima sei sicher…
Seine Rede, so erfuhr man im Fernsehen, habe er 1000 mal geübt. Selbst kurz vor der Konferenz konnte man ihn in unbeobachtet geglaubten Momenten sehen, wie er englische Rede, Gestik und Mimik übte.

So gesehen, hat Tokyo verdient gewonnen. Die Japaner sind einfach am besten vorbereitet, wenn sie schon soviel Energie in die Reden legen. Aber nicht nur das. Es gibt bereits einen Olympia Fond mit bereitgestellten Geldern.

gelesen Juli/ August

– Frau zu sein bedarf es wenig – Hera Lind Nach einer notwendigen langen Abstinenz habe ich mal wieder ein Buch von ihr gelesen (Das muss ich in meiner Lindphase übersehen haben).
Und ich muss sagen, es war mal wieder unterhaltsam. Als Vollzeit arbeitende Mama kann ich einige Dinge schon nachvollziehen 🙂

– Kind 44 – Tom Rob Smith Wurde mir empfohlen. Liest sich gut und man lernt etwas über die Stalinzeit in Russland.

– Aufzeichnungen aus meiner Hütte – Kamo no Chomei Klassiker der japanischen Literatur aus dem 13Jh.

– Watermelon – Marian Keyes
-Sushi for Beginners – Marian Keyes Diese beiden Bücher stehen bei den Schwiegereltern in Osaka. Die lese ich also fast jeden Sommer.

– Business Class – Martin Suter Kurzgeschichten aus der Welt des Managements.

– Der Zorn – Denis Marquet Ein Weltuntergansbuch mit interessanten Theorien.

– Flucht über den Himalaja – Maria Blumencron (Docu) Kinder aus Tibet gelangen nach einer gefährlichen und abenteuerlichen Flucht nach Indien zum Dalai Lama

– Hundertwasser – Bildband

Schaut auch in die Buchverschenkeliste!

Gewonnen

Beim Einkauf meines Mittagessens im Conbini klingelt plötzlich die Kasse und ich habe ein sixpack Bier gewonnen!
Das Premium Pilz kostet dort ca. 15€ . Da freue ich mich doch, auch wenn ich gar kein Bier trinke 🙂
Also hab ich’s gleich an meine Kollegen weiterverschenkt.

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Spaghettieis

Tomatensorbet auf Spaghetti

Interessant!

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Ich bin eine Banane – Gastbeitrag von Yoko Wada

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Tweet von einer Banane

Ich bin eine Banane. Mit meinen Kameraden warte ich darauf, dass jemand mich kauft.

Meine Wohnung ist jetzt in einem Automaten…

In Tokio gibt es einen Bananenautomaten. Dieser Automat befindet sich in der Unterfuehrung

vom Tokio-Bahnhof (Hauptbahnhof von Tokio), neben dem Fahrkartenschalter von der U-Bahnlinie,

Marunouchi-Linie. Uebrigens, gegenueber diesem Automaten gibt es den unterirdischen

Eingang von einem Hochgebaeude, das Shinmarubiru heisst.

Diese Gegend ist das Geschaeftszentrum von Tokio. Und jeden Tag gehen viele Leute

(hauptsaechlich Geschaeftsleute) an diesem Automaten voebei.

An diesem Automaten kostet eine Banane ¥130 (=ungefaehr 1 EUR)

Zum Preis von ¥100 (=ungefaehr 80 Cent) kann man in Japan im Supermarkt

5 bis 6 Bananen kaufen.

Also, wir sind Elite-Bananen!

Kauf mich bitte!!